Die Schlacht um die Seelower Höhen 1945

Im Frühjahr 1945 tobten ostwärts von Berlin an der Oder erbitterte Kämpfe zwischen Wehrmacht und Roter Armee. Die Durchbruchsschlacht bei Seelow (16. bis 19. April) brachte schließlich die Entscheidung. Sie machte den Weg frei für die Eroberung Berlins, die zur Beendigung des Zweiten Weltkrieges in Europa führte.

 

Sowjetische Artillerie vor Berlin, Bundesarchiv: 183-E0406-0022-012

Sowjetische Soldaten im Oderbruch auf dem Weg nach Berlin

 

Diese Schlacht stellt ein Non plus Ultra in der Militärgeschichte dar. Kein zweites Mal kam es auch nur annähernd auf engstem Raum zu einer derartigen Zusammenballung von Feuerkraft und Stoßkraft, denn Marschall Schukov, der Oberbefehlshaber der 1. Belorussischen Front, steigerte das Prinzip des sowjetischen Massenangriffs zu einer noch nie dagewesenen Dichte. Doch aus dieser enormen Zusammenballung von Kräften erwuchsen auch erhebliche Probleme. Die sowjetischen Angriffsverbände blockierten sich gegenseitig, und so scheiterte zunächst am 16. April der Frontalangriff auf Seelow, der, der letzte Erfolg der deutschen Wehrmacht war. Die Überlegenheit der sowjetischen Armee setzte sich schließlich durch…

 

In einem Rundgang an der Gedenkstätte mit Besuch der Ausstellung und Filmvortrag führt Sie unser Museumsführer sensibel in das Thema ein. So werden den Teilnehmern die Geschehnisse zur Schlacht um die Seelower Höhen näher gebracht. In einer anschließenden Exkursion besuchen wir die ehem. Festung & Altstadt von Küstrin.

 

Preis: 29,50 € inkl. MwSt. / Person - für Gruppen nach individuller Absprache

Bestandteil: Museumsbesuch mit Filmvortrag, Mittagsimbiss (Tellergericht) und Reiseleitung in deutscher Sprache.

 

Diese Exkursion eignet sich für militärhistorisch Interessierte ebenso, wie als Ergänzung zum Schulunterricht. Termine von öffentlichen Führungen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf Kulturland Oderbruch.